veröffentlicht am 24. Juli 2018 in Allgemein von
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10 Anzeichen, dass du SOFORT aufhören solltest, Gluten zu essen!

Über 55 Krankheiten sind mit Gluten verbunden – ein Protein, das in Gerste, Roggen und Weizen enthalten ist. Schätzungsweise 99% der Personen mit Zöliakie oder Glutenunverträglichkeit werden nie diagnostiziert.

Nach jüngsten Schätzungen leiden ca. 1% der Bevölkerung unter Zöliakie – einer Autoimmunerkrankung, die Verdauungsprobleme verursacht – und weitere 10% könnten an Glutenempfindlichkeit leiden.

Das Protein, das im so genannten Gluten gefunden wird, nimmt einen zunehmenden Stellenwert in der Gesellschaft ein. Der Verkauf von glutenfreien Produkten ist in den letzten Jahren um schätzungsweise 70% gestiegen. Dies bedeutet, dass viele Menschen auch aus anderen Gründen, die nicht gesundheitlich bedingt sind, glutenfreie Diäten enhalten.

Am Ende des Beitrags möchte ich dir noch davon erzählen, wie ich selber riesige Probleme mit Gluten hatte, und wie ich es geschafft habe, mittlerweile Gluten- und Beschwerdelos zu leben.



10 Anzeichen einer Glutenunverträglichkeit

 

#1 Häufige Stimmungsschwankungen

Schwere und häufige Stimmungsschwankungen können bei Personen mit Glutenunverträglichkeit beobachtet werden. Fühlst du dich ängstlich, depressiv oder übermäßig aktiv? Achte darauf, ob diese Stimmungsschwankungen nach dem Verzehr von Gluten vorkommen.

 

#2 Keratose Pilaris

Dies wird auch als Hühnerhaut oder auch Reibeisenhaut bezeichnet, da die Hautoberfläche erhöhte Unebenheiten aufweist. Diese werden durch die Unfähigkeit, Vitamin A und Fettsäuren richtig aufzunehmen, verursacht. Dieses Symptom tritt nach einer Schädigung des Darms als Folge einer dauerhaften Glutenbelastung auf.

 

#3 Gelenkprobleme

Eine häufige Ursache für Gelenk- und Kniebeschwerden ist eine Entzündung. Gluten kann bei manchen Menschen zu einer Zunahme der Schwellung des Körpers führen.



#4 Unregelmäßige Verdauung

Kontinuierliche unregelmäßige Verdauung ist eines der häufigsten Symptome. Andere sind Blähungen, übermäßige Gase, Durchfall und Verstopfung.

 

#5 Autoimmunkrankheiten

Wenn eine Person an einer Glutenunverträglichkeit leidet, aber weiterhin eine glutenreiche Ernährung einnimmt, geht der Körper davon aus, dass er angegriffen wird. Verschiedene Autoimmunerkrankungen wie Arthritis, Psoriasis, Lupus und Multiple Sklerose können die Folge sein.

 

#6 Chronische Müdigkeit und Fibromyalgie

Fibromyalgie und chronische Müdigkeit bedeuten in der Regel, dass die wahre Ursache der Müdigkeit nicht erkannt wurde. Die Empfindlichkeit gegenüber Gluten kann eine Rolle bei der Müdigkeit spielen und kann die eigentliche Ursache sein.

 

#7 Ständige und starke Erschöpfung

Ein Gefühl von ständiger und starker Erschöpfung, Müdigkeit oder Nebel, wo wichtige Entscheidungen schwierig sein können, könnte auch ein Zeichen dafür sein, dass etwas nicht in Ordnung ist.

 

#8 Hormonelles Ungleichgewicht

Menschen, die empfindlich auf Gluten reagieren, können auch übermäßige Entzündungen erleiden. Eine solche Entzündung überfordert die Nebennieren, die bei Belastung nicht effizient arbeiten können. Die Nebennierendrüse wird schließlich versagen, was zu einem hormonellen Ungleichgewicht führt.



#9 (Migräne-)Kopfschmerzen

Es gibt viele Migräneauslöser, einer davon ist die Glutenunverträglichkeit. Studien deuten darauf hin, dass Personen, die damit diagnostiziert werden, starke Migräne und starke Kopfschmerzen bekommen können, wenn sie große Mengen Gluten essen. Dies ist auf die Zunahme der Schwellung des Nervensystems zurückzuführen.

 

#10 Neurologische Symptome

Eine übermäßige Entzündung des Körpers (hervogerufen durch Gluten) kann neurologische Symptome wie Schwindel, Kribbeln und Taubheitsgefühl in den Extremitäten hervorrufen.

 

Meine persönliche Geschichte mit Gluten – schlimme Kindheit!

Ich komme aus einer Familie, in der Brot eine sehr große Rolle spielt. Meine Mutter liebt es, ihr Schwarzbrot zu backen und so gut wie jeder Morgen begann mit einer Schwarzbrot Stulle, Butter und ne dicken Scheibe Käse drauf. Auch im Kindergarten und in der Schule verschlungen mein Bruder und ich jede Menge Brot! Mit 9 Jahren bemerkte ich dann zum ersten mal bewusst, dass sich meine Haut an Beinen und Unterarmen sehr rauh und pickelig anfühlte. Meine Mutter konnte mir darauf keine passende Antwort geben und meinte nur, dass sich das verwächst.

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Kleine Pickelchen- die Reibeisenhaut

Zum jetzigen Zeitpunkt bin ich schlauer und weiß, dass ich mit der Keratose Pilaris, der sogenannten Reibeisenhaut zu kämpfen hatte. Diese steht in einem sehr engen Zusammenhang mit einer Glutenunverträglichkeit. Und eins kann ich schon an dieser Stelle vorwegnehmen. Seitdem ich mich glutenfrei ernähre, hat sich mein Hautbild an den Armen und Beinen komplett verbessert. Mittlerweile fühlt sich die Haut ENDLICH nach jahrelangem Schämen sehr glatt und weich an. Ich erinnere mich noch an Zeiten im Schwimmbad, wo ich wegen meiner Haut oft gehänselt wurde, weil man es einfach total sah. Wer mich an Armen und Beinen aus Versehen berührte und streifte, zuckte zurück, weil es sich einfach sehr rauh und unschön anfühlte.

 

Zu diesen äußerlichen Problemen kamen im Laufe meines Lebens aber noch Gesundheitsprobleme dazu. Ich litt vermehrt unter Angst und Panikattacken und oftmals wochenlang unter Durchfall und Magenkrämpfen. Leider konnte mir kein Arzt helfen, sondern es hieß immer, dass es Stress durch zu hohe Arbeitsbelastung sei.

Durch einen sehr glücklichen Zufall bin ich irgendwann auf die vegane Ernährung und dann fast zeitgleich auch auf das Thema Gluten gestoßen. Seit 2014 ernähre ich mich vegan und seit 2017 dazu noch glutenfrei und meine Symtome sind verschwunden! Das klingt unglaublich, ich weiß. Kann die Ernährung wirklich so viel ausmachen? Ja! Das kann sie, ich habe es am eigenen Leib erfahren, musste mich in meiner Kindheit wegen meiner Haut hänseln lassen und dann später die gesundheitlichen Probleme durchstehen. Mittlerweile esse ich zu 90 % glutenfrei, bei besonderen Anlässen auch mal etwas mit Gluten. Aber das macht mein Körper zum Glück sehr gut mit und verkraftet die kleinen Ausrutscher!

 

Wie habe ich es geschafft, auf glutenfrei umzustellen?

Zuerst begann ich, mich vegan zu ernähren. Allerdings war der 2. Schritt, sich glutenfrei zu ernähren, nochmal eine ganz andere Sache. Ich hatte das Gefühl, nun gar nichts mehr essen zu können. In der veganen Ernährung fallen ja Eier, Milchprodukte und jegliches Fleisch weg. Darum stürzen sich Veganer gerne auf die Sättigungsbeilagen wie Brot, Pasta, Reis und Müsli. Wer das weglässt, müsste ja eigentlich verhungern-das habe ich jedenfalls lange gedacht. Eine gute Hilfe war das Online Programm von den Rohkostlingen. Die Familie hat ein sehr umfangreichen Videokurs zur glutenfreien Ernährung erarbeitet. Dabei lernt man zunächst, welche Lebensmittel wirklich Gluten enthalten (da hatte ich viele AHA-Effekte). Dann lernt man, wie man im Alltag Stück für Stück Gluten durch SEHR LECKERE Alternativen ersetzen kann. Es gibt über 140 tolle glutenfreie Rezepte, die einfach nachzumachen sind. Erst durch den Kurs ist mir klar geworden, dass Gluten wirklich süchtig macht. Darum fehlt den meisten Leuten die Umstellung auch so schwer. Ich habe nun gelernt, wie ich die süchtigmachenenden Produkte durch gesunde Alternativen ersetzen kann.

-> -> -> Du möchtest auch glutenfrei leben, schlank sein und trotzdem lecker essen? Dann mach es wie ich! Lerne in 1 Woche, wie du ab sofort ein Leben ohne Gluten führen kannst!* <- <- <-

 

Was hat sich gesundheitlich für mich geändert?

  • Meine depressiven Phasen und Angstzustände haben sich in Luft aufgelöst
  • Die Reibeisenhaut ist verschwunden, stattdessen ist meine Haut nun ziemlich weich
  • Meine Magen-Darm Probleme sind verschwunden
  • Ich habe 12 kg abgenommen 🙂 Darüber habe ich mich natürlich extrem gefreut!
  • Dazu ist meine Cellulite auch fast verschwunden!

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Wahrscheinlich erkennst du dich bei einigen dieser Symptome wieder!?!




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