veröffentlicht am 1. Oktober 2019 in Allgemein von
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Die 7 eindeutigsten Anzeichen eines Vitamin D Mangels

Vitamin D ist ein extrem wichtiges Vitamin für uns Menschen, da es die unterschiedlichsten Aufgaben im Körper übernimmt. Im Gegensatz zu den meisten Vitaminen funktioniert Vitamin D tatsächlich wie ein Hormon. Denn eigentlich ist Vitamin D gar kein Vitamin. Der Körper kann diesen Stoff selbst bilden. Dazu benötigt er UV-B-Strahlen, also Sonnenlicht. Die Sonnenstrahlen ermöglichen eine chemische Reaktion in der Haut, sodass dort das PräVitamin-D3 gebildet werden kann, die Vorstufe des aktiven Vitamin D. Über das Blut gelangt das PräVitamin-Vitamin-D3 in die Leber, wo es in Vitamin D umgewandelt wird.

Auch Lebensmittel spenden Vitamin D

In bestimmten Lebensmittel wie Avocados, Champignons, fettem Fisch und angereicherten Milchprodukten finden sich einige Mikrogramm Vitamin D. Jedoch sind diese Mengen so gering, dass sich ein viertelstündiges Sonnenbad – ohne Sonnencreme – viel mehr lohnt. Hier wird die hundertfache Menge an Vitamin D gebildet.

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Vitamin D Mangel weit verbreitet

Schätzungen zufolge haben 50 % der Deutschen einen Vitamin D Mangel. Weltweit sind es rund 1 Milliarde Menschen die einen niedrigen Gehalt des Sonnenvitamins im Blut haben.

Besonders häufige Risikofaktoren sind…

  • Personen mit dunkler Haut
  • ältere Menschen
  • Menschen mit Übergewicht
  • Menschen, die auf Fisch und Milch verzichten
  • Menschen, die weit weg vom Äquator wohnen, wo es wenig Sonne gibt
  • Menschen, die ständig einen Sonnenschutz tragen
  • Menschen, die sich zu viel drinnen aufhalten

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Die meisten Menschen wissen nicht, dass sie einen Mangel haben, das die Sympthome meist nicht sofort bemerkt werden. Oftmals werden die kleine körperliche Beschwerden nicht in Verbindung mit dem Vitamin D-Mangel gebracht. Im folgenden befassen wir uns mit den häufigsten 8 Anzeichen eines Vitamin D-Mangels.

Hier sind 8 Anzeichen und Symptome eines Vitamin-D-Mangels

# 1 Ständig krank

Eine der wichtigsten Aufgaben von Vitamin D ist es, das Immunsystem stark zu halten, damit man in der Lage ist, die Viren und Bakterien zu bekämpfen, die Krankheiten verursachen. Es interagiert direkt mit den Zellen, die für die Infektionsbekämpfung verantwortlich sind.

Wer ständig unter Grippe oder Erkältung leidet, hat wahrscheinlich einen zu niedrigen Vitamin D Spiegel im Blut.
Auch gibt es Studien, die einen Zusammenhang zwischen einem Mangel und Atemwegsinfektionen wie Erkältungen, Bronchitis und Lungenentzündung zeigten. Wer täglich bis zu 4.000 IE Vitamin D einnehme, könne das Risiko von Atemwegsinfektionen verringern.

 

#2 Müde und träge

Oftmals wird Lustlosigkeit und ständige Müdigkeit als mögliche Ursache eines Vitamin D Mangel übersehen. In Studien wurden nachgewiesen, dass sehr niedrige Blutwerte zu Müdigkeit führen können, die sich stark negativ auf die Lebensqualität auswirkt.

Bei einer Testperson, die über chronische Tagesmüdigkeit und Kopfschmerzen klagte, ein Blutspiegel von nur 5,9 ng/ml festgestellt. Dies ist extrem niedrig, da alles unter 20 ng/ml als mangelhaft angesehen wird. Als die Frau eine Vitamin-D-Ergänzung einnahm, stieg ihr Gehalt auf 39 ng/ml und ihre Symptome lösten sich auf.

 

#3 Knochen- und Rückenschmerzen

Für gesunde Knochen braucht der Körper ebenfalls Vitamin D. Tatsächlich verbessert Vitamin ebenfalls die Kalziumaufnahme im Körper. Kalzium gehört zum wichtigsten Knochenbaustein. Knochenschmerzen und Schmerzen im unteren Rückenbereich können Anzeichen für einen unzureichenden Vitamin-D-Spiegel im Blut sein. Studien haben einen Zusammenhang zwischen einem Mangel und chronischen Schmerzen im unteren Rückenbereich gefunden.

#4 Depression

Nicht immer stehen Depressionen im Zusammenhang zu einem Vitamin D Mangel.  Jedoch kann eine anhaltende depressive Verstimmung die Folge eines zu niedrigen Mangels des Sonnenvitamin sein. In Studien wurde festgestellt, dass Patienten mit Depressionen oftmals einen zu niedrigen Vitamin D Wert im Blut hatten. Nach der Verabreichung von Vitamin D zeigten sich sofort Verbesserungen. Oftmal gehen in Deutschland die sogenannten Winterdepressionen mit einem Vitamin D Mangel Hand in Hand.

Darum lohnt es sich auf jeden Fall, seinen Blutwert zu bestimmen. Den Test kannst du entweder beim Hausarzt machen oder dir auch einfach im Internet bestellen.

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#5 Schlechte Wundheilung

Es wird angenommen, dass Vitamin D bei der Heilung von Wunden und Bekämpfung von Infektionen eine große Rolle spielt. Eine langsame Wundheilung nach einer Operation oder Verletzung kann ein Zeichen dafür sein, dass der Vitamin-D-Spiegel zu niedrig ist.

#6 Knochenschwund

Wie wir bereits wissen, spielt Vitamin D eine entscheidene Rolle bei der Aufnahme von Kalzium und dem Knochstoffwechsel. Viele ältere Frauen, bei denen Knochenschwund diagnostiziert wird, glauben, dass sie mehr Kalzium zu sich nehmen müssen. Allerdings könnte es sich auch um einen Vitamin D Mangel handeln. Eine niedrige Knochenmineraldichte ist ein Hinweis darauf, dass Kalzium und andere Mineralien aus dem Knochen verloren gegangen sind. Ältere Menschen, insbesondere Frauen, sind dadurch einem erhöhten Frakturrisiko ausgesetzt.

In einer Studie an mehr als 1.100 Frauen mittleren Alters in der Menopause oder Postmenopause fanden die Forscher einen starken Zusammenhang zwischen einem niedrigen Vitamin-D-Spiegel und einer niedrigen Knochenmineraldichte.

 

#7 Haarausfall

Oftmal wird Haarausfall als Ursache von zu viel Stress zurückgeführt. Tatsächlich kann schwerer Haarausfall auch die Folge einer Krankheit oder eines Nährstoffmangel sein.shutterstock_567599179-min

Die Autoimmunerkrankung Alopecia areata ist durch starken Haarausfall vom Kopf und anderen Körperteilen gekennzeichnet. Sie wird mit der Kinderkrankheit Rachitis assoziiert, einer Krankheit, die bei Kindern aufgrund von Vitamin-D-Mangel weiche Knochen verursacht. Eine Studie an Menschen mit Alopecia areata zeigte, dass niedrigere Blutwerte tendenziell mit einem stärkeren Haarausfall einhergehen.

 

Hier nochmal die häufigsten Symtome auf einen Blick:

  • Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • Hautprobleme, zum Beispiel Schuppenflechte
  • erhöhte Anfälligkeit für bakterielle Infektionen und Infekte
  • verlangsamtes Denken
  • depressive Verstimmungen
  • Muskelschwäche
  • Muskelkrämpfe
  • Knieschmerzen
  • Skelettschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Schlafstörungen
  • Appetitlosigkeit
  • Innere Unruhe / Nervosität

 

Und so beginnt ein Vitamin D Mangel

Oftmals sind die ersten Anzeichen eines Mangel Heißhunger auf Süßigkeiten, allgemeines Unwohlsein und depressive Verstimmungen, die sich durch Antriebsstörungen, Lustlosigkeit sowie Freudlosigkeit bemerkbar machen. Viele Personen leiden an Schlaflosigkeit, sind ständig müde und abgeschlagen. Mangelnde Konzentration und Nervosität machen Patienten mit einem erniedrigten Vitamin-D-Spiegel das Leben schwer. Von einem Vitamin-D-Mangel betroffene Personen reagieren plötzlich gereizt auf Fragen oder bei anderen Situationen, die sie zuvor nicht aus der Ruhe brachten.

Wird der Mangel nicht erkannt, leiden Patienten häufig unter Harnwegsinfektionen, Pseudo-Allergien, undefinierbare Schmerzen im Körper, schlimmere Schlafstörungen bis hin zu völligen Funktionsausfällen des Körpers. Der Alltag kann nicht mehr bewältigt werden, Angehörige bemerken eine Persönlichkeitsveränderung der betroffenen Person. Sogar Krebserkrankungen sind wahrscheinlich. Bei solch einem chronischem Stadium kann man die Beschwerden nur noch lindern, eine vollständige Heilung ist unwahrscheinlich.

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